Zubereitung mit dem Mengenbrüher
Der Mengenbrüher - er gehört zu unserer Firmengeschichte und begleitet uns buchstäblich vom ersten Markttag an. Auch wenn es schickere Zubereitungsverfahren als dieses gibt, so ist der Mengenbrüher doch tägliche Realität in vielen Firmen. Und es lohnt sich auch hier, ein paar Dinge zu beachten:
- Filterpapier anfeuchten vor dem Brühen. Dadurch spülen wir Papierfasern aus dem Filter. Das Filterpapier liegt zudem gleichmäßig an der Wand des Filterhalters an.
- Das Kaffeepulver abwiegen, nicht mit Außenmaß oder Portionslöffel dosieren. Denn unterschiedliche Kaffees wiegen je Volumeneinheit unterschiedlich viel. Man sagt, sie haben eine "höhere Dichte". Canephora hat eine höhere Dichte als Arabica. Helle Röstungen haben eine höhere Dichte als Dunklere.
- Frisch gemahlen schmeckt der Kaffee einfach besser. Der richtige Mahlgrad ist der, bei dem der Filterhalter gerade so nicht überläuft.
- Immer mit eingesetztem Pumphebel brühen - also durch den Pumphebel durchbrühen. So ist der Kaffee von Beginn an heißer und kühlt beim Brühen nicht bereits durch die geöffnete Kanne an.
- Aus der sauberen Kanne schmeckt der Kaffee besser. Kaffeereste nicht über längere Zeit - insbesondere nicht über Nacht - in der Kanne lassen, sondern nach Gebrauch mit klarem Wasser ausspülen. Einmal prop Woche sollte man die Kanne zudem auch mit Kaffeemaschinenreiniger reinigen. Dazu einen Teelöffel Reiniger (oder eine Tablette) in die Kanne geben und ohne Kaffee eine Kanne Wasser ganz normal brühen. Dabei ebenfalls den Pumphebel in der Kanne lassen - den reinigen wir so gleich mit. Nach dem Brühen die mit Reinigungswasser gefüllte Kanne mindestens 15 Minuten stehen lassen. Das darf auch mal über Nacht sein. Am nächsten Morgen nicht vergessen, die Kanne vor dem Kaffeekochen zu leeren - und die Reinigerreste mit klarem Wasser nochmal auszuspülen.
- Den richtigen Kaffee auswählen: Nicht jeder Kaffee eignet sich gleich gut für die Zubereitung mit dem Mengenbrüher. In unserem Webshop lassen sich Kaffees, mit dem wir für den Mengenbrüher gute Erfahrungen gemacht haben, über den Filter "Zubereitungsart" auswählen.
- Das richtige Wasser verwenden. Wasser mit einem pH-Wert zwischen 5 und 7 Grad dH ist am besten für die Kaffeezubereitung geeignet. Wer nicht das Glück hat, das direkt passend aus der Leitung zu beziehen, kann eine Wasseraufbereitungskartusche direkt an die Kaltwasserleitung anschließen. Das ist deutlich hygienischer und auf Dauer kostensparender als Wasseraufbereitungskannen.
- Das passende Filterpapier verwenden. Klingt trivial, macht aber tatsächlich einen Unterschied, denn Korbfilterpapier ist nicht Korbfilterpapier. Auch hier gibt es unterschiedliche Größen. Ist das Filterpapier zu klein, läuft der Filter schnell über und in der Kanne sammelt sich Kaffeesatz ein. Oder der Kaffeesatz verstopft sogar den Auslauf und der Halter läuft über.
- Geeignetes Brühgerät verwenden: Auch Mengenbrüher gibt es in unterschiedlicher Qualität. Unterschiede sind nicht nur beim Hub des Pumphebels spürbar (eine gute Pumpkanne pumpt mit einem Hub eine Kaffeetasse mit 0,2 l voll), sondern auch bei der Geschwindigkeit und Temperatur des Kaffees beim Brühen sowie bei der Aufbewahrung in der Kanne. Wir haben die besten Erfahrungen mit dem Bravilor Bonamat TH und den Airpot Furento Pumpkannen mit Edelstahleinsatz gemacht.